
Urlaub Online buchen einfach gemacht!
Ob man seinen Urlaub lieber im Reisebüro um die Ecke bucht oder online ist eigentlich egal.
Die Angebote vergleichen muss man immer.
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Ein Auszug aus dem von Perschul Reisen zur Verfügung gestelltem Online-Reisetagebuch für Kunden und alle Interessierten:
Gestern beschlossen wir dann noch zu dem Freund von Theo auf
der anderen Seite des Beni zu besuchen. Davor wollten wir allerdings noch
MIttagessen und im Hotel auschecken.
Beim besagten Mittagessen an der
Uferpromenade :) hat Theo dann eine Hermana (Schwester) getroffen. Das war ganz
praktisch, denn es stellte sich heraus, dass sie die Frau eines
Pastors in
der Gemeinde ist, die wir besuchen wollten und dass ein Missionar von Indicamino
gerade in dem Stamm wo wir hinwollten einen Bibelkurs gebe und uns mitnehmen
koenne,
da er gerade noch im Dorf auf der anderen Seite ist. (kompliziert,
aber ungemein praktisch). Also konnten wir einfach mit dem Boot übersetzten,
ins Auto steigen und in den Stamm fahren.
Besagter Pastor war dann auch im
Dorf. Nach einer ca 15 km langen Fahrt auf dem Pickup hinten drauf kamen wir
dann in das wirklich sehr schöne und auch schön gelegene Urwalddorf.
Alle Leute haben uns sehr freundlich empfangen, sie kannten alle
noch Hermano Theo und freuten sich sehr über unseren Besuch. Kurzerhand wurde
eine Hütte für die beiden Mädels geräumt, und wir durften jeder eine
frische Kokosnuss im Schatten der Bäume geniessen. Ich kann euch sagen die
Kokosnuss war wirklich lecker.
Da sie noch nicht reif ist- kein fleisch da ist- kann man
sie nur trinken. Das sieht dann auch wirklich toll aus mit der aufgehackten kokosnuss
mit strohhalm.... Nathalie konnte sich ganz schnell mit einigen Mädels
aus dem Dorf anfreunden, denen die Sprachbarriere gar nichts ausmachte und nach
und nach wurden es immer mehr... Theo, Deborah und Simon gingen so lange eine
Dorfrunde machen. Durch einige Hütten und Bäume hindurch gelangten wir an
einen kleinen Bach, den wir über einen Baumstamm balancierend überqueren
mussten und auf der anderen Seite trafen wir eine Hermana (ihr wisst ja jetzt
was das ist), die dort mit ihrer Familie alleine lebte. Sie freute sich auch
sehr Theo wiederzusehen und empfing uns sogleich mit kalten Getränken.
Dann bekamen wir einen echten Dschungletrip von ihr, wobei es für sie
"nur" der weg zu ihren Feldern war, die sie uns stolz zeigte. Diese waren an
verschiedenen Stellen mitten im Urwald.
Ein grosses Stück gerodet und alle
möglichen Sachen angepflanzt. Über Yuca, Mais, Reis, Bananen, bis hin zu
Papaya und vielem anderen. Zurück im Dorf wurde
Simon von einigen
Jugendlichen zum Fussballspielen eingeladen, was auch wirklich interessant war,
denn Fussball ist das was die Leute hier alle verbindet (und ja nicht nur
hier).
Der
Fussballplatz ist mitten im Dorf, mit schönen Holztoren und überdachter
Tribuene. Zum Abendessen waren wir bei einer Familie eingeladen die uns
mit einer Petroleumkerze, Brötchen und Milchkaffe das Abendessen mit dem grössten
Flair bescherten. Danach ging es noch in den Abendgottesdienst bei dem
Theo erstmal ein Grusswort überbrachte und Deborah ein Zeugnis geben konnte.
Theo und Simon durften dann in einem Moskitozelt in der Kirche übernachten
und morgens waren wir zum Frühstueck wieder bei einer Familie
eingeladen.
Im Gottesdienst hatte Theo die Ehre
zu predigen. Worüber sich die Leute sehr freuten und nach dem Mittagessen sind
wir zu 11.im Taxi mit Gepäck wieder hier nach Rurenabaque zurückgefahren.
Wir hatten in den letzten beiden Tagen wirklich einen wunderbaren Einblick in das Stammesleben hier und freuen uns sehr darueber.
Nach einiger Sucherei haben wir jetzt auch noch ein sehr schönes Hotel gefunden wo wir duschen konnten und wir freuen uns was uns die nächsten Tage noch so bringen.
Grüsse aus dem warmen Bolivien